Lösungen für Safety-Loops.

Asset-Management


Umfassende Asset-Management-Lösungen senken Wartungskosten und steigern die zuverlässige Funktion von Feldkomponenten. Der transparente Zugriff auf alle Daten lässt sich nur auf Basis von hersteller-übergreifenden Standards realisieren, da es kaum eine Anlage gibt, in der nur Feldgeräte eines Herstellers zum Einsatz kommen. Offene Standards wie HART, FF oder Profibus sind vorhanden. Sichere Varianten wie FF SIS oder Profisafe werden folgen.

Entgegen dem Endkunden-Wunsch nach mehr Interoperabilität „erweitern“ manche Hersteller diese Standards um eigene Funktionalitäten, die aber nur dann verfügbar sind, wenn alle Automatisierungskomponenten von diesem Hersteller stammen. So wird versucht aus offenen Standards doch wieder proprietäre Lösungen zu schaffen, die dem Hersteller einseitige Vorteile verschaffen.

Durch volle Unterstützung hersteller-übergreifenden Standards ermöglichen HIMA-Systeme die einfache Übertragung von Diagnose- und Zustandsdaten von allen Feldgeräten an alle übergeordnete Systeme. Dies ist insbesondere bei solchen Feldgeräten wichtig, die nur an das SIS angeschlossen sind. 

Hierbei hat HIMA - als einziger Hersteller weltweit - auch ein Sicherheitsproblem gelöst. Denn: Über das HART-Protokoll kann die Parametrierung der Feldgeräte, z. B. Messbereiche oder Schaltschwellen, geändert werden. Wenn diese Werte sicherheitsrelevant sind, können gefährliche Zustände entstehen.

HIMA-Lösungen vermeiden dieses Problem. Erste Details erhalten Sie hier.

Ein weiterer Aspekt bezüglich Asset Management ist der sogenannte Partial Stroke Test. Damit kann die Beweglichkeit eines normalerweise stets offenen oder sich in der Endlage befindlichen Ventils nachgewiesen werden (Festsetzen durch Korrosion).

Dieser Test kann - wenn auch nicht als 100%-Test - als automatischer Diagnosetest im Rahmen des erforderlichen Proof Test Intervalls betrachtet werden und verlängert dann die Phase des eigentlichen Proof Test Intervalls. Die Durchführung des eigentlichen Tests erfolgt dabei über geeignete intelligente Aktoren, wodurch eine detaillierte Diagnose des Tests, z.B. über das HART-Protokoll, ermöglicht wird. Zusätzlich überwacht das Sicherheitssystem dabei  sicherheitsgerichtet die ordnungsgemäße und regelmäßige Durchführung des Tests und kann diese Daten ebenfalls an übergeordnete Systeme weiter geben.

Auch hier zeigen sich die Vorteile von Safety Systemen, die hersteller-übergreifende Standards unterstützen. Denn Partial Stroke Tests können nur dann anlagenweit durchgeführt werden, wenn alle Ventile und angeschlossenen Safety-Systeme die gleiche Sprache, z.B. das HART-Protokoll, sprechen.

Haben sie eine Frage zum Thema? Einfach eine Email an unser PLS-Kompetenz-Team senden. Wir melden uns schnellstmöglich.

IntegrationFacts

Metso Automation

Partial Stroke Testing bei laufendem Betrieb mit Neles ValvGuard von Metso Automation und HIMA-Sicherheitssystemen.