Sicherheit auf dem neuesten Stand der Technik - HIMA-Steuerungen sichern maximale Verfügbarkeit bei Nordsee Gas Terminal

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Die Nordsee Gas Terminal GmbH & Co. KG vertraut bei der Modernisierung der Sicherheitstechnik ihres Flüssiggaslagers in Brunsbüttel (Schleswig-Holstein) auf drei H51q-Systeme der HIMA Paul Hildebrandt GmbH + Co KG.

Die Sicherheitssteuerungen verhindern als ESD-Systeme (Emergency Shut Down) unerwünschte Betriebszustände im einzigen deutschen See-Import-Terminal für Flüssiggas. HIMA zeichnet für das Hardware-Engineering der Safety-Lösungen verantwortlich. Die Inbetriebnahme wird Anfang 2010 erfolgen.

Ein H51q-System kommt als Bedien- und Beobachtungssystem zum Einsatz, zwei weitere als Sicherheitssysteme für die Rückverflüssigung. Die beiden letzteren Steuerungen überwachen zwei räumlich voneinander getrennte Niederspannungsanlagen für die Temperaturüberwachung der Tankkühlung. Sollte eine der Anlagen ausfallen, greift die andere ein und stellt so die Verfügbarkeit des Prozesses sicher.  

Die HIMA-Systeme erfüllen den vor Ort geforderten Sicherheitslevel SIL 2 gemäß IEC 61508 und verarbeiten über 700 Signale. Die Steuerungen sind über safeethernet sicherheitsgerichtet miteinander vernetzt, die Kommunikation zwischen den beiden Anlagengebäuden geschieht über LWL. Mit Fremdsystemen kommunizieren die HIMA-Systeme über PROFIBUS-DP.

Hubert Ehrke, Geschäftsführer der Nordsee Gas Terminal GmbH & Co. KG, erläutert, warum er sich für die HIMA-Lösung entschieden hat: „Die HIMA-Systeme bieten maximale Verfügbarkeit, was für unsere Anlagen entscheidend ist. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die sicherheitsgerichtete Kommunikation, die safeethernet ermöglicht. Auch mit der Betreuung seitens HIMA sind wir im ganzen Projektablauf sehr zufrieden.“

Das Nordsee Gas Terminal ist ein Import- und Umschlaglager für Flüssiggas (Propan). Gastanker liefern das Flüssiggas am Elbehafen an. Es wird dann durch eine Pipeline in einen drucklosen, tiefkalten Hochtank (Atmosphärendruck bei – 42 °C) und in drei weitere erdgedeckte Drucktanks gefördert. Von dort aus wird es in Eisenbahnkesselwagen und Straßentankwagen verladen. Das Flüssiggaslager fällt in den Anwendungsbereich der Störfallverordnung und wird unter strengen Sicherheitsvorkehrungen betrieben.