Portalkräne sicher auf Distanz halten - Neues Antikollisionssystem für Hochleistungs-Umbauzüge

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Das Unternehmen EIC2 SA, Vertretung der HIMA Paul Hildebrandt GmbH + Co KG in der Schweiz, hat ein neues Antikollisionssystem für den von MATISA Matériel Industriel SA, Schweiz, produzierten Hochleistungs-Gleisumbauzug

P 95, entwickelt.

Grundlage dieses Antikollisionssystems bilden HIMatrix-Sicherheitssteuerungen von HIMA, für die EIC2 eine spezielle Applikationssoftware entwickelte. Das System erfüllt die Anforderungen der DIN EN 14033-3 und EN ISO 13849-1 und verhindert, dass Portalkräne auf den Umbauzügen miteinander bzw. mit dem Zug kollidieren. Das neue System erlaubt dem Personal erstmals, die Bauarbeiten an den Bahngleisen unterbrechungsfrei durchzuführen. Bisher waren häufige manuelle Abschaltungen der Portalkräne notwendig.

Auf einem Gleisumbauzug befinden sich zwei Portalkräne. Pro Portalkran kommt eine für den Einsatz bis SIL 4 (CENELEC) zertifizierte Sicherheitssteuerung HIMatrix F35 zum Einsatz, die via Ethernet mit laserbasierten Entfernungssensoren miteinander kommunizieren. Alle Berechnungen zum Stoppen der Portalkrane erfolgen in einem 20-Millisekunden-Zyklus.

Dank des HIMA-Engineering-Tools SILworX mit ComUserTask (CUT) und einer PC-Simulation der Kranbewegung konnte EIC2 vor der Inbetriebnahme eine komplette Simulation der Anwendung durchführen, was eine Inbetriebnahme in nur vier Tagen ermöglichte.

EIC2 SA zeichnete für das Projektmanagement verantwortlich und nahm die Sicherheitssysteme in Betrieb. Die Firma hatte für MATISA zuvor bereits einige Projekte im Sicherheitsbereich realisiert. Ihre Kompetenzen liegen in der Entwicklung industrieller Software und Automatisierungslösungen auf Basis von HIMA-Sicherheitssystemen.

Für weitere Informationen zu dem Antikollisionssystem wenden Sie sich bitte an MATISA Matériel Industriel S.A., E-Mail: matisa@matisa.ch